Künstliche Intelligenz für KKMU: Das AIM-Projekt fördert die digitale Bereitschaft Europas
Das vom Erasmus+-Programm der Europäischen Kommission kofinanzierte AIM-Projekt unterstützt europäische Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) sowie das Berufsbildungssystem bei der Einführung künstlicher Intelligenz für ein intelligenteres und nachhaltigeres Wachstum.
Künstliche Intelligenz (KI) definiert die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, innovativ sind und im Wettbewerb bestehen, neu. Für Europas Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU) – die über 99 % aller Unternehmen in der EU ausmachen – stellt KI sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance dar. Das AIM-Projekt (Artificial Intelligence for MSMEs) wurde ins Leben gerufen, um diese Lücke zu schließen und kleineren Unternehmen durch zugängliche, mehrsprachige und praktische Tools, die KI im Geschäftsalltag nutzbar und vorteilhaft machen, bei der digitalen Transformation zu helfen.
Die Mission von AIM ist es, KKMU, Unternehmer*innen, Manager*innen und Fachleute aus dem Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung mit den digitalen Kompetenzen auszustatten, die für die effektive Einführung und Anwendung von KI-Lösungen erforderlich sind. Alle Projektergebnisse sind mehrsprachig, frei zugänglich und benutzerfreundlich gestaltet, um Inklusion und breite Nutzbarkeit in ganz Europa zu gewährleisten.
Die wichtigsten Ergebnisse von AIM
1. Bedarfsanalyse
Das Projekt beginnt mit einer umfassenden Erfassung der Bedürfnisse von KKMU, um deren digitale Bereitschaft zu ermitteln und Hindernisse für die Einführung von KI zu identifizieren. Diese Untersuchung unterstützt die Erstellung eines digitalen Repositoriums für KI-Lösungen – einer kuratierten, praktischen Sammlung von Tools und Beispielen, die für KKMU aller Branchen relevant sind.
2. Schulungscurricula
Auf der Grundlage der Ergebnisse der Bedarfsanalyse entwickelt AIM einen innovativen, mehrsprachigen Schulungslehrplan, der Fallstudien, bewährte Verfahren, gewonnene Erkenntnisse und umsetzbare Tools umfasst. Diese Ressourcen vermitteln Unternehmern, Mitarbeiter*innen und Ausbilder*innen das Wissen, das sie benötigen, um KI in Geschäfts- und Lernprozesse zu integrieren.
3. Digitales Lager
Das Herzstück des Projekts ist das AIM Digital Warehouse, eine kostenlose, offene und vollständig zugängliche Online-Plattform, die in sechs Sprachen verfügbar ist. Sie wurde im Hinblick auf Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit konzipiert und vereint alle Projektergebnisse – Schulungsmaterialien, Ressourcen und KI-Tools –, sodass KKMU, Unternehmer und Pädagogen leicht darauf zugreifen können.
4. Leitlinien und politische Empfehlungen
Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, wird AIM Leitlinien erstellen, um Fachkräfte in der beruflichen Bildung, Unternehmer*innen und Mitarbeiter*innen von KMU bei der Nachahmung der Tools und Methoden des Projekts zu unterstützen. Ein ergänzendes Dokument mit politischen Empfehlungen wird die Ergebnisse und Vorschläge von AIM an die politischen Entscheidungsträger der EU weiterleiten, um eine langfristige Unterstützung für die digitale Transformation zu fördern.
Das AIM-Projekt wird von sieben Organisationen aus sieben europäischen Ländern durchgeführt, die sich in den Bereichen digitale Innovation, Bildung und Unternehmertum ergänzen:
- Institut de Haute Formation aux Politiques Communautaires (IHF) – Belgien
Partner-Seite - Internet Web Solutions (IWS) – Spanien
Partner-Seite - IDP European Consultants (IDP) – Italien
Partner-Seite - D-ialogo e.V. – Deutschland
Partner-Seite - School of Coding (SOC) – Irland
Partner-Seite - Clever Collaboration Group (CCG) – Schweden
Partner-Seite - Universität Dubrovnik (UNIDU) – Kroatien
Partner-Seite
Gemeinsam bringen diese Partner*innen vielfältige Perspektiven und Fachkenntnisse ein und vereinen Forschung, Bildung und Unternehmensinnovation, um KI zu einem Motor für Inklusion, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit in ganz Europa zu machen.
Alle Ergebnisse von AIM werden online in mehreren Sprachen frei verfügbar sein.
Weitere Informationen zum Projekt, den Partnern und den Ergebnissen finden Sie unter: www.aimproject.eu